Objekte / Bauvorhaben

St. Laurentius Kirche 

28832 Achim

 

ARGE ( Arbeitsgemeinschaft )

Leitung: Andreas Hamann, Maler- und Lackierermeister 

bestehend aus: 

Fa. Zegula & Hamann, Gbr  

Malereibetrieb, 28832 Achim - Baden

( jetzt Malereibetrieb Hamann ) 

                      & 

Fa. Dieter Buschmann GmbH & Co. KG.

Malereibetrieb, 28832 Achim 

                      &

Fa. Fritz Buschmann,  

Malereibetrieb, 28832 Achim 

 

Baubeginn: 30.01.2012

Zeitvorgabe: 6 - 8 Wochen 

 

 

 

Die Achimer St.-Laurentuis Kirche ( Anno 1257 ) gilt als die älteste Landkirche zwischen den ehemaligen Bischofsstädten Bremen und Verden.

 

1257     Erste urkundliche Erwähnung der St. Laurentius Kirche in Achim:

             Erzbischoff Gerhard II. überträgt den Zehnten zu Önigstedt  

             der Kirche St. Laurentii in Achim

 

Quelle : Die St. Laurentius Kirche in Achim ( Infobroschüre )

             Herr Horst Lampe  

          

Baustelleneinrichtung:

30.01.2012 

Abdeckarbeiten und Gerüstbau.  

 

 

 

Vorarbeiten: 

Der Untergrund wird trocken mit einer Wurzelbürste gereinigt, sandige und lose Putzschichten mechanisch entfernt;

 

 

 

 

Die aufgemalten Rotsteine 

werden in aufwendiger Arbeit

gereinigt und für die Restaurierung 

vorbereitet.

Diese werden anschließend mit

Kalkfarbe lasiert. 

  

       

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die weißen Kalkflächen müssen

gründlich gereinigt werden, hierbei ist

ein Schutzanzug und eine Staubmaske

notwendig. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Untersuchung des Untergrundes

wurde festgestellt, dass insgesamt

3 Kalkbeschichtungen vorhanden sind.

Die erste Beschichtung ist zeitlich nicht

genau zu bestimmen, die zweite Beschichtung

stammt aus den 60er Jahren und der letzte

Anstrich wurde im Jahre 1986 aufgebracht. 

 freigelegte Befunde :

 

 

 

 

Auf der Südseite des Kirchenschiffes wurde, bei der Vorarbeit des Untergrundes, eine alte Malerei entdeckt. Ein Restaurator hat diesen Befund untersucht, um das Alter und die Bedeutung zu benennen.

Vermutlich ist es die Umrandung eines Epitaphes aus dem  

17. Jahrhundert ( Barockzeitalter ).  

Aus alten Überlieferungen kann es, einer damaligen Familie aus Achim - Borstel, zugeordnet werden. 

Dieses Fundstück wird nun restauriet und der Kirche erhalten bleiben.  

  

Beschichtungsarbeiten:

 

Auf dem vorbereiteten Untergrund, wird eine Grundierung mit Silikat - Fixativ,

( mit Zusatz von Leinölfirnis)  ausgeführt.

Fehlstellen und Kabelschlitze mit Trass - Kalk neu verputzt. 

Unebenheiten, frische Putzflächen und grobe Übergänge zur Altbeschichtung mit Kalkschlämme vorgestrichen.

Nach der Trocknung wird die erste Kalkbeschichtung ausgetragen. 

 

 

 

 

 

Fertigstellung eines Joches und des Seitenschiffes.

 

 

 

 

 Ferigstellung eines Joches und der eingezogenen "Rippen"

"gemalte Rotsteine" ausgebessert 

 

 

 

 

Kirchenmalerei:

die obtisch dargestellten Rotsteine, sind mit Kalklasur "aufgemalt"

diese müsssen in Teilbereichen restauriert werden.

Es ist schwierig den genauen Farbton, den Verlauf der Fuge und die

Erscheinung der einzelnen Steine nach zuahmen. 

 

 

 Vorher:

Nachher: 

 

 

 

 

 

 

 

 

       restaurierte Malerei. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick aus dem Altarraum in den Turm. Fertigstellung der Beschichtungsarbeiten mit Kalkfarbe. 

 

 

 

 

 

Blick aus dem Seitenschiff ( Mandelsloh ) in die Clüverkapelle. Fertigstellung der Beschichtungsarbeiten mit Kalkfarbe.

 

 

 

 

 Aktualisiert am 04.03.2012 ( Andreas Hamann ) 

 

 

 

  

 

 

168697

 

                      Besucherzahl